Imkerei heute

Zum Thema „Imkerei heute – Bedeutung für Mensch, Natur und Umwelt“ hatten die Landfrauen Seefeld Maria Rieken zu Gast. Die Imkermeisterin aus Schweiburg betreibt zusammen mit ihrem Mann eine von nur 700 Berufsimkereien in Deutschland.

Der Honig der 200 Bienenvölker wird im Geschäft in Schweiburg und auf Märkten in der Region direkt vermarktet. Dazu gibt es einen Handel mit Imkereibedarf , u.a. auch mit Bienenköniginnen, die Frau Rieken selbst züchtet. Außerdem engagieren sich die Beiden in der Ausbildung von Berufsimkern in Celle und von Hobbyimkern in der Region.

Die Bienenvölker werden von Fehmarn bis Cottbus zum Nektar sammeln aufgestellt. Es ist in den letzten Jahren jedoch ein Wandel in der Natur zu beobachten, so dass viele Sorten (Trachten) nicht mehr nacheinander blühen sondern gleichzeitig (z.B. Apfel und Raps). Noch größere Probleme bereitet der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Bienendiebstahl.

Frau Rieken erklärte den Zuhörerinnen wie es durch die Blütenstetigkeit der Bienen zu sortenreinem Honig kommt, den Unterschied zwischen Sommer- und Winterbienen und zeigte anschaulich wie die Technik auch in den Alltag des Imkers Einzug gehalten hat. Ohne diese könnten die großen Mengen an Honig nicht verarbeitet werden.

 

Für die Landfrauen war es ein sehr interessanter und informativer Abend.


"Die Helios-Klink stellt sich vor",

so lautete das Thema am 17.Oktober bei den Seefelder LandFrauen. Als Referenten waren hierzu Christoph Reiprich, Pressesprecher und Zuständiger für die Öffenlichkeitsarbeit der Klinik, und Fenja Geers, Assistentin der Geschäftsleitung, ins Dorfgemeinschaftshaus Seefeld gekommen.

 

Bevor die beiden mit ihrem vorbereiteten Vortrag begannen, forderten sie die Anwesenden auf, zu sagen, was sie besonders interessierte. Es wurde nach dem Pflegenotstand und der Ausbildung in der Klinik gefragt. Christoph Reiprich berichtete, dass in diesem Jahr 6 Gesundheits- und Krankenpfleger ihre Ausbildung begonnen haben.

Die beiden Refefenten erläuterten, dass Helios zum Gesamtkonzern Fresenius gehört, und 87 Kliniken, 89 Versorgungszentren und 10 Präventionszentren in Deutschland unterhält.

Die Landfrauen erfuhren dann einiges über das Krankenhaus in Esenshamm mit seinen 8 Fachabteilungen, 5 Stationen und 3 OP´s. Der Rohbau war 2014 von der Rhön übernommen und 2017 fertiggestellt und eröffnet worden.

Die beiden Referenten gingen gern auf Zwischenfragen der Anwesenden ein, so hatten die LandFrauen einen sehr informativen Abend.

Text: Elke Gerdes Foto: Gabriele Ackermann


Bei den Landfrauen fliegen die Funken

An zwei Samstagen haben die Seefelder Landfrauen in der örtliche Metallbaufirma Schubert einen Schweißkurs angeboten. Jeweils 6 Metallbau-Neulinge wurden in die verschiedenen Schweißtechniken eingewiesen und konnten zuerst an kleinen Probestücken üben.

Dann ging es an die Produktion unserer Gartenstecker: jeweils 5  Hufeisen wurden zu einer Blume zusammen gefügt und zieren nun unsere Gärten. Alle waren mit Feuereifer dabei und freuen sich über die selbstgemachte Deko.

 

Lesen Sie auch hier den Artikel in der NWZ über diese tolle Aktion.


Schnupperabend

Die erste Veranstaltung im neuen Programm ist bei den Seefelder Landfrauen schon seit einigen Jahren ein Schnupperabend.

Dazu sind neben den Mitgliedern Frauen eingeladen, die den Verein kennen lernen möchten. Es gibt ein leckeres Abendbrotbufett und einen interessanten Vortrag.

In diesem Jahr, am 19. September, hatten die Landfrauen die Diplom-Sozialpädagogin Elisabeth Windhorst aus Reitland zu Gast.

Sie stellte zunächst sich und ihre Arbeit vor.

Zum Thema „Auf den Blickwinkel kommt es an“ hielt sie dann einen sehr unterhaltsamen Vortrag. Anhand von vielen Beispielen zeigte sie auf, dass jeder selber mit entscheidet, wie stark ihn ein Problem betrifft. Ist etwa eine schlechte Schulnote wirklich das Schlimmste, was passieren kann? Oder ist eine Krankheit nicht viel schlimmer? Der Blickwinkel bedeutet auch: Wie sehe ich mich selbst, wie andere? Es ist wichtig, die eigenen Stärken zu kennen und die Schwächen zu akzeptieren.

Rund 50 Landfrauen und Gäste hatten einen interessanten Abend. Zum Abschluss durfte jede einen Blick in ein Schatzkästchen werfen, um das Wichtigste im Leben zu sehen…


Jahreshauptversammlung 2018

v.l.: Heike Hommers (ehemalige Vertrauensfrau), Elke Gerdes (Schriftführerin), Bärbel König-Riesner (Referentin), Beate Schierloh (neue Vertrauensfrau), Petra Warns, Gabriele Ackermann (beide Vorsitzende), Christine Timmermann (Kassenführerin) und Heike Barre (Vorsitzende).

 

NWZ 28.03.18, Bild: Dennis Weiß

 

Der Landfrauenverein Seefeld führte am 14. März seine Jahreshauptversammlung durch.

Zunächst gab es einen Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten im Jahr 2017. Herausragende Veranstaltung war die 4-Tages Fahrt nach Weimar, besonders im „Lutherjahr 2017“ sehr interessant. Aber es hatte auch Tagestouren, einen Theaterbesuch, einen Weihnachtsmarktbesuch und viele Vorträge gegeben. Der Vorstand freute sich, sieben neue Mitglieder begrüßen zu können. Auch für 2018 gibt es schon drei Neuanmeldungen.

Es folgten die Wahlen. Als Kassenprüferin schied nach zwei Jahren Margot Ankermann aus. Dafür wurde Antje Hedemann von der Versammlung einstimmig gewählt. Alle drei Jahre steht eine der drei Vorsitzenden zur Wahl. Diesmal war es Gabriele Ackermann, die einstimmig in Ihrem Amt bestätigt wurde. Das gleiche galt für die Kassenführerin Christine Timmermann. Außerdem hatte Vertrauensfrau Heike Hommers ihr Amt abgegeben. An ihre Stelle tritt Beate Schierloh.
Unter Tagesordnungspunkt Verschiedenes wies Vorsitzende Heike Barre auf die nächste 4-Tages Fahrt mit Ziel Heidelberg vom 12. – 16. Juni 2019 hin.
Nach dem offiziellen Teil machte Bärbel König-Riesner aus Reitland Lust auf Sommer und Garten. Ihr Vortrag hieß „der Hofstaat der Blumenkönigin“ und handelte von Begleitstauden für Rosen. Sie stellte verschiedene Rosenarten vor und erläuterte, dass Rosen auf unserem Marschboden gut wachsen. Die Stauden stellen aber zum Teil andere Ansprüche an den Boden. Zum Beispiel wird gerne Lavendel zu den Rosen gepflanzt, weil er Blattlausbefall vorbeugt. Er benötigt aber einen kalkigen, steinigen Boden. Die Pflanzstelle sollte also entsprechend vorbereitet werden oder der Lavendel in unauffällige Töpfe gesetzt werden. Die Beete sollten gut strukturiert sein, die Rose nicht von den Stauden unterdrückt werden und die Farben sollten zueinander passen. Schön wäre, wenn Stauden und Rosen unterschiedliche Blühzeiten haben.


Wintergemüse: Wo die guten Vitamine drin sind

Probieren geht über Studieren: Nach diesem Motto ging es bei der jüngsten Zusammenkunft des Landfrauenvereins Seefeld im Dorfgemeinschaftshaus zu. Die diplomierte Ökotrophologin Monika Schürmann-Gautzsch aus Varel sprach über „Wintergemüse – Unsere Fitmacher“.

Doch grau ist alle Theorie. Und deshalb hatte die Referentin schon vor der Zusammenkunft Rezepte bereitgestellt, aus denen die Landfrauen ein leckeres Buffet zusammengestellt hatten. Unter anderem gab es Grünkohlsuppe, Steckrüben-Zwiebel-Auflauf, Fenchelsalat und Rüblitorte. In ihrem Vortrag zeigte Monika Schürmann-Gautzsch, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung aus heimischem Gemüse alle Stoffe enthält, die der Mensch braucht, um in der kalten Jahreszeit vor Krankheiten gewappnet zu sein.

Sämtliche Abläufe im Körper werden durch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe geregelt. Um ausreichend versorgt zu sein, sollte Gemüse zu jeder Mahlzeit gehören, ein Teil davon möglichst nicht erhitzt. Rohes sollte vor dem erhitzten Anteil gegessen werden. Wichtig sei, langsam zu essen und zu kauen.

Regionale, der Jahreszeit entsprechende Produkte sollten bevorzugt werden. Unter und über der Erde gewachsene Gemüse sollte kombiniert werden. Die Auswahl sollte möglichst abwechslungsreich sein und unterschiedliche farbige Gemüsesorten in einer Mahlzeit enthalten.

Monika Schürmann-Gautzsch gab auch Tipps zur Zubereitung von Gemüse. Es sollte nur so klein wie nötig geschnitten und nicht unnötig lange warm gehalten werden. Frische Kräuter sollten möglichst vielen Speisen beigegeben werden, würzige Gemüse wie Meerrettich und Pastinake erst ganz zum Schluss untergemischt werden.

Zusammen mit ausreichend Bewegung, Flüssigkeit und Schlaf stabilisiere gute Ernährung das Immunsystem, sagte die Referentin ihren 60 Zuhörerinnen.

NWZ, 30.11.2017