Jahreshauptversammlung 2018

v.l.: Heike Hommers (ehemalige Vertrauensfrau), Elke Gerdes (Schriftführerin), Bärbel König-Riesner (Referentin), Beate Schierloh (neue Vertrauensfrau), Petra Warns, Gabriele Ackermann (beide Vorsitzende), Christine Timmermann (Kassenführerin) und Heike Barre (Vorsitzende).

 

NWZ 28.03.18, Bild: Dennis Weiß

 

Der Landfrauenverein Seefeld führte am 14. März seine Jahreshauptversammlung durch.

Zunächst gab es einen Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten im Jahr 2017. Herausragende Veranstaltung war die 4-Tages Fahrt nach Weimar, besonders im „Lutherjahr 2017“ sehr interessant. Aber es hatte auch Tagestouren, einen Theaterbesuch, einen Weihnachtsmarktbesuch und viele Vorträge gegeben. Der Vorstand freute sich, sieben neue Mitglieder begrüßen zu können. Auch für 2018 gibt es schon drei Neuanmeldungen.

Es folgten die Wahlen. Als Kassenprüferin schied nach zwei Jahren Margot Ankermann aus. Dafür wurde Antje Hedemann von der Versammlung einstimmig gewählt. Alle drei Jahre steht eine der drei Vorsitzenden zur Wahl. Diesmal war es Gabriele Ackermann, die einstimmig in Ihrem Amt bestätigt wurde. Das gleiche galt für die Kassenführerin Christine Timmermann. Außerdem hatte Vertrauensfrau Heike Hommers ihr Amt abgegeben. An ihre Stelle tritt Beate Schierloh.
Unter Tagesordnungspunkt Verschiedenes wies Vorsitzende Heike Barre auf die nächste 4-Tages Fahrt mit Ziel Heidelberg vom 12. – 16. Juni 2019 hin.
Nach dem offiziellen Teil machte Bärbel König-Riesner aus Reitland Lust auf Sommer und Garten. Ihr Vortrag hieß „der Hofstaat der Blumenkönigin“ und handelte von Begleitstauden für Rosen. Sie stellte verschiedene Rosenarten vor und erläuterte, dass Rosen auf unserem Marschboden gut wachsen. Die Stauden stellen aber zum Teil andere Ansprüche an den Boden. Zum Beispiel wird gerne Lavendel zu den Rosen gepflanzt, weil er Blattlausbefall vorbeugt. Er benötigt aber einen kalkigen, steinigen Boden. Die Pflanzstelle sollte also entsprechend vorbereitet werden oder der Lavendel in unauffällige Töpfe gesetzt werden. Die Beete sollten gut strukturiert sein, die Rose nicht von den Stauden unterdrückt werden und die Farben sollten zueinander passen. Schön wäre, wenn Stauden und Rosen unterschiedliche Blühzeiten haben.


Wintergemüse: Wo die guten Vitamine drin sind

Probieren geht über Studieren: Nach diesem Motto ging es bei der jüngsten Zusammenkunft des Landfrauenvereins Seefeld im Dorfgemeinschaftshaus zu. Die diplomierte Ökotrophologin Monika Schürmann-Gautzsch aus Varel sprach über „Wintergemüse – Unsere Fitmacher“.

Doch grau ist alle Theorie. Und deshalb hatte die Referentin schon vor der Zusammenkunft Rezepte bereitgestellt, aus denen die Landfrauen ein leckeres Buffet zusammengestellt hatten. Unter anderem gab es Grünkohlsuppe, Steckrüben-Zwiebel-Auflauf, Fenchelsalat und Rüblitorte. In ihrem Vortrag zeigte Monika Schürmann-Gautzsch, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung aus heimischem Gemüse alle Stoffe enthält, die der Mensch braucht, um in der kalten Jahreszeit vor Krankheiten gewappnet zu sein.

Sämtliche Abläufe im Körper werden durch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe geregelt. Um ausreichend versorgt zu sein, sollte Gemüse zu jeder Mahlzeit gehören, ein Teil davon möglichst nicht erhitzt. Rohes sollte vor dem erhitzten Anteil gegessen werden. Wichtig sei, langsam zu essen und zu kauen.

Regionale, der Jahreszeit entsprechende Produkte sollten bevorzugt werden. Unter und über der Erde gewachsene Gemüse sollte kombiniert werden. Die Auswahl sollte möglichst abwechslungsreich sein und unterschiedliche farbige Gemüsesorten in einer Mahlzeit enthalten.

Monika Schürmann-Gautzsch gab auch Tipps zur Zubereitung von Gemüse. Es sollte nur so klein wie nötig geschnitten und nicht unnötig lange warm gehalten werden. Frische Kräuter sollten möglichst vielen Speisen beigegeben werden, würzige Gemüse wie Meerrettich und Pastinake erst ganz zum Schluss untergemischt werden.

Zusammen mit ausreichend Bewegung, Flüssigkeit und Schlaf stabilisiere gute Ernährung das Immunsystem, sagte die Referentin ihren 60 Zuhörerinnen.

NWZ, 30.11.2017